So sichert man die Datenintegrität in Google Analytics

Datenintegrität sollte ein strategischer Vorteil für jedes digitale Unternehmen sein. Wenn „gesäuberte Daten“ eine Priorität sind, öffnet dies viele Türen zu Erkenntnissen, die den Erfolg eines Unternehmens fördern werden.

Das Wissen um den täglichen Umgang mit Werkzeugen und Daten ist für jeden Performance-Marketer unerlässlich geworden. Digitale und Multi-Channel Unternehmen sind auf großartige Datenvisualisierungstools angewiesen, die helfen, Kampagnen zu optimieren und Abläufe zu rationalisieren.

Eines der am häufigsten verwendeten Tools ist Google Analytics. Selbst in der kostenlosen Version von Google Analytics können die Nutzer eine große Anzahl von Einblicken in ihr Unternehmen erhalten. Diese Einblicke können sehr hilfreich sein, um den eigenen Kundenstamm und den Erfolg von Kampagnen zu verstehen.

Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass alle Tracking-Tools korrekt eingegeben werden müssen. Tracking-Tools wie Google-Analytics, ECONDA und Adobe omniture site catalyst verstehen viele der Daten von Anfang an. Aber wenn die Daten richtig formatiert werden, wird die Arbeit mit ihnen viel einfacher. „So sichert man die Datenintegrität in Google Analytics“ weiterlesen

Tragt ihr die Verantwortung für eure eigenen Daten?

Datenintegrität ist eines der wichtigsten Themen in einer datengesteuerten Welt. Den Begriff <big data> gibt es schon seit einigen Jahren, aber nur sehr wenige Unternehmen haben es tatsächlich geschafft, mit den ihnen vorliegenden Daten zu arbeiten. Die größte Herausforderung besteht nicht wirklich darin, die Daten zu erfassen, sondern sie so zu erfassen, dass man mit ihnen arbeiten kann.

Datenintegrität beschreibt die Qualität der Art, wie die Daten während ihres gesamten Lebenszyklus gespeichert werden. Es ist unerlässlich, die Kunden- oder Transaktionsdaten sauber zu speichern – nicht nur einmal, sondern systematisch.

Datenvisualisierungstools wie Tableau können wirklich einen großen Unterschied in der täglichen Arbeit ausmachen. Wenn man also mit den eigenen Daten arbeiten möchte, müssen diese zuvor bereinigt werden. Werkzeuge wie Tableau können den ersten Schritt darstellen, aber sie können nicht alles tun.

„Tragt ihr die Verantwortung für eure eigenen Daten?“ weiterlesen

Google Shopping wechselt vollständig zu EANs

Google Shopping ist eines der leistungsstärksten Features, über die Google heute verfügt. Für viele E-Commerce Shops ist Google Shopping zu einer immer größeren Einnahmequelle geworden. Während die organischen Suchergebnisse bei Google immer weniger sichtbar werden, floriert der Shopping-Bereich, dem Google in den letzten Monaten immer mehr Bedeutung beigemessen hat.

Seit dem 20. Juni müssen alle Shopping-Feeds auf Google eine Reihe neuer Richtlinien erfüllen. Diese Richtlinien sind im Allgemeinen dazu da, das Einkaufserlebnis für den Benutzer zu verbessern und es für diejenigen, die ein bestimmtes Produkt suchen, einfacher zu machen, tatsächlich das zu finden, was sie suchen.

Eine der neuen Anforderungen ist die Hinzufügung einer EAN-Nummer für jedes Produkt, für das geworben wird. Während viele der größeren Geschäfte und Marken generell EANs für ihre Produkte haben sollten, könnte dies für kleinere Hersteller und Geschäfte ein Problem darstellen. Vor allem in Branchen wie der (E-Commerce-) Mode, verwenden viele kleinere Labels keine EANs für ihre Produkte.

EANs sind kein Code, den man sich einfach selbst ausdenken kann. Wer etwas produziert und seine Produkte professionell verkaufen möchte, wird sich einen Satz EAN-Codes kaufen müssen. Das ist gar nicht so billig und kann schon bei wenigen Codes ein paar hundert Euro kosten. Daher neigen kleinere Labels und Produzenten dazu, sich gar keine zu kaufen.

Der Workaorund für EANs in Google Shopping

Wir haben mit Google zu diesem Thema Kontakt aufgenommen und es geschafft, eine einfache Lösung für die Marken zu finden, die nicht mit EANs arbeiten.

Die wichtigste Erkenntnis, die wir gewonnen haben, ist folgende: Wenn Google EANs für dieses bestimmte Produkt hat, müssen dieselben EANs im Shopping-Feeds verwendet werden, da die Produkte sonst nicht in Google Shopping angezeigt werden. Wenn Google keine EANs in seiner Datenbank hat, d.h. wenn der Hersteller oder das Label niemanden auf dem Markt mit EANs versorgt hat, dann wird eine Ausnahme gemacht.

Wir könnten uns vorstellen, dass Google damit beginnt, diese kleineren Hersteller/Lieferanten zu kontaktieren und sie zum Kauf von EANs aufzufordern – doch das ist reine Spekulation. Um tatsächlich Produkte miteinander vergleichen zu können, sind EANs mit Sicherheit ein guter Schritt nach vorn.

Einige Fragen bleiben noch offen

Wenn EANs verwendet werden, bedeutet dies nicht notwendigerweise, dass das Produkt zu 100% einzigartig ist. EANs können über mehrere Jahreszeiten und Variationen desselben Produkts verwendet werden – und wie sie verwendet werden, hängt allein vom Hersteller der Waren ab. Jedem Hersteller steht es frei, eine Logik für seine EANs zu verwenden, wie er möchte. Natürlich gibt es einige Empfehlungen, und EANs werden im Allgemeinen in ähnlicher Weise verwendet, aber es gibt nicht eine einzige Institution, die tatsächlich überprüft, wie sie verwendet werden. Google könnte der erste sein, der dies tatsächlich tut, neben Amazon – die ebenfalls seit Jahren EANs verwenden.

Wenn ihr Hilfe benötigt und herausfinden möchtet, ob der eigene Shopping-Feeds den richtigen Anforderungen entspricht, wendet euch jederzeit an uns. Wir sind gerne bereit, zu helfen und einen kurzen Blick darauf zu werfen. Google Shopping kann ein sehr starker Teil des eigenen Marketing-Mixes sein, und wenn man sich nicht rechtzeitig um die Daten kümmert, läuft man Gefahr, für einige Wochen oder Monate einen großen Teil des Einkommens zu verlieren – je nachdem, wie schnell Lieferanten auf die Anfragen antworten.