Wie digitales Marketing Verbraucherverhalten beeinflusst

Mrz
25
2021

Die Einführung von Technologie hat das Leben unserer Gesellschaft radikal verändert. Im 21. Jahrhundert hat digitales Marketing unter anderem auch die Art und Weise verändert, wie Verbraucher Entscheidungen darüber treffen, welche Marken sie unterstützen und in welche Produkte sie investieren.

Einige dieser Trends werden für Unternehmen immer relevanter, um ihr Zielpublikum anzusprechen. Während die digitalen Marketingstrategien der Unternehmen das Verbraucherverhalten verändert haben, haben Verbraucher im Gegenzug auch das Verhalten von Unternehmen geprägt. Diese Veränderung beschreiben wir in den acht folgenden Punkten.

 

1. Die Macht des C-Commerce

Im Trend der Hyperpersonalisierung wurde der Begriff „C-Commerce“ von Amir Zwickel geprägt und steht für „Customer-Centricity“ – übersetzt Kundenorientierung. Die Idee liegt darin, dass sich Produkt und Marketing um die Wünsche und Vorstellungen des Kunden drehen, anstatt dass sich das Marketing um alleine um das Produkt dreht. Heutzutage erwarten Verbraucher eine Art Personalisierung. Sie wollen spezifische Produkte und Dienstleistungen, die zu ihrer Persönlichkeit und ihrem Lebensstil passen.

„Vermieter [von Einkaufszentren und Shopping-Outlets] brauchen ‚coole‘, jugendliche Marken, um Kunden anzulocken,“ sagt Mr. Zwickel. Verbraucher, vor allem die jüngeren Generationen, lassen sich leicht von den Trends – sei es Fashion, Elektronik, TikTok-Tänze, etc. – und Werbung, die sie online sehen, beeinflussen. Was Unternehmen in ihren Geschäften anbieten, sollte mit dem übereinstimmen, was diese digitalen Anzeigen und Plattformen – wie z.B. TikTok – vermarkten.

 

2. Kaufentscheidungen fallen nicht mehr leicht

Es gibt Milliarden von Anzeigen, Millionen von Bewertungen, eine Vielzahl von Influencern, Freunden, Familie und anderen Faktoren, die heutzutage die Kaufentscheidungen eines Verbrauchers beeinflussen können. Sie haben das gesamte Internet – auch soziale Medien, – um verschiedene Marken und Produkte zu entdecken. Dies kann auch zu FOMO führen. Deswegen ist heute der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit eines potenziellen Kunden zu kriegen, schwieriger als je zuvor.

 

3. Markentreue existiert nicht mehr

Wie bereits erwähnt, werden Verbraucher täglich mit Millionen von Anzeigen überschüttet. Sie haben endlose Optionen zur Auswahl. Es ist einfacher als je zuvor, von unterschiedlichsten Marken zu kaufen denn es gibt keine Markentreue mehr wie früher.

Die Verbraucher wechseln ständig von Marke zu Marke, um den besten Preis oder Produkte mit dem einzigartigsten Design und den besten Eigenschaften zu finden. Sie suchen nicht mehr bei einem Unternehmen nach allen Produkten, die sie kaufen wollen. Konsumenten haben angefangen, zu experimentieren und verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren.

 

4. Der Schlüssel sind die sozialen Medien

Soziale Medien sind ein entscheidender Faktor für das gesamte Verbraucherverhalten sowie für eine effektive Markenstrategie. Heute nutzen Verbraucher soziale Medien, um alles Mögliche zu finden. Ob es um Fashion oder Technik geht ist dabei egal – sie nutzen ihre Accounts zum Einkaufen.

Ausserdem folgen sie Menschen, die ihnen Bewertungen zu Produkten geben können, an denen sie interessiert sind, und die ihr Verbraucherverhalten beeinflussen. Laut Natalie Howells erwarten die Verbraucher, dass Marken in den sozialen Medien präsent und immer über diese Plattformen erreichbar sind.

 

5. Das Bedürfnis von Werbung wegzukommen

Ständig mit Werbung zu gedröhnt zu werden kann nerven. Dies hat zu einem Anstieg verschiedener Ad-Blocker geführt, um all diese Werbung nicht mehr zu sehen.

Obwohl es wichtig ist, die Botschaft einer Marke nach aussen zu tragen, ist es klar, dass je mehr wir Werbung machen, desto weniger potenzielle Kunden möchten diese Werbung sehen. Deswegen müssen wir die richtige Menge an passender Werbung finden, um diese potenziellen Kunden zu gewinnen und anzusprechen.

 

6. Verbraucher erwarten mehr von Brands als je zuvor

Die Erwartungen an Brands sind um einiges gestiegen. Die Verbraucher erwarten von Unternehmen, dass sie mit den neuesten Trends Schritt halten, dass sie immer erreichbar sind, um Fragen zu beantworten und Kundeservice zu leisten, dass sie umweltfreundlich sind, und noch viel mehr. Die Liste ist lang. Damit ein potenzieller Kunde in eine Marke investiert, will er mehr als nur ein Produkt.

Kunden möchten hyperpersonalisierte Erfahrungen. Technologie und digitales Marketing beeinflusst Konsumenten und macht solche Erfahrungen möglich. In einem vor kurzem veröffentlichten Special Report: The Future of Shopping hat The Economist betont, dass Verbraucher „…mehr Wert darauf legen, dass das, was sie kaufen, das widerspiegelt, woran sie glauben…“. Die Verbraucher wollen das Beste vom Besten und erwarten von Marken, dass sie ihnen genau das bieten.

 

7. Kunden betreiben ihre eigene Recherche

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Kunden auf das Marketing einer Marke oder sogar auf die Marke selbst verlassen haben. Mit dem einfachen Zugang zum Internet betreiben die Verbraucher jetzt ihre eigene Recherche.

Verbraucher geben sich Mühe, die richtige Marke für sich zu finden. Sie wollen sich nicht nur auf die Werbung eines Unternehmens verlassen, sondern auf sich selbst, um das perfekte Produkt zu finden, in das sie dann ihr Geld investieren.

 

8. Das Internet steht im Mittelpunkt

Wie wichtig ist das Internet wenn wir über verändertes Verbraucherverhalten reden? Die Antwort lautet: Es ist entscheidend. Videos, Online-Reviews, Display-Ads, soziale Medien, Handys – zusätzlich zur Möglichkeit Produkte vor Ort im Geschäft anzuschauen – tragen alle zur Kaufentscheidung bei.

Das Internet ist die Grundlage für das gesamte Verbraucherverhalten. Egal ob es Werbung ist, die Konsumenten sehen, die Influencer, denen sie folgen, die Geschäfte, die sie besuchen, am Ende ist es das Internet und die digitalen Marketing-Möglichkeiten, die dem Verbraucher helfen, seine Kaufentscheidung zu treffen.

 

Co-Autorin: Quinn Donovan 

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